
Sans-Serif-Schriften mit klaren Ziffern, ausreichend Zeilenabstand und großzügigen Rändern verbessern Lesbarkeit bei Distanz und Bewegung. Vermeiden Sie Großbuchstaben-Blöcke, weil deren gleichförmige Silhouetten langsamer erfasst werden. Definieren Sie feste Schriftgrößen nach Betrachtungsabstand, etwa größer für Gangenden oder hochmontierte Regaletiketten. Ein schneller Praxistest: zehn Meter zurücktreten, drei Sekunden schauen, zurücktreten, wiederholen. Wenn Informationen zuverlässig hängen bleiben, stimmt die typografische Gewichtung.

Gute Piktogramme sind wie Wegweiser ohne Worte. Sie unterstützen Mehrsprachigkeit, entlasten Text und schaffen Rhythmus. Wählen Sie einen konsistenten Stil, damit Symbole wie aus einem Guss wirken. Testen Sie mit realen Nutzerinnen und Nutzern, ob Bedeutungen ohne Legende verstanden werden. Für heikle Bereiche empfiehlt sich Redundanz: Symbol plus Kurztext. So bleibt Orientierung robust, selbst wenn Handschuhe, Lärm oder Hektik die Aufmerksamkeit begrenzen und schnelle Entscheidungen nötig sind.

Wo mehrere Sprachen gebraucht werden, helfen klare Prioritäten: Primärsprache groß, Sekundärsprache kleiner, beide prägnant. Vermeiden Sie Wortwiederholungen, nutzen Sie standardisierte Begriffe und ergänzen Sie eindeutige Piktogramme. QR-Codes können ausführliche Übersetzungen bereitstellen, ohne Schilder zu überladen. Ein Logistikteam reduzierte Missverständnisse drastisch, nachdem es Fachjargon durch einfache, getestete Formulierungen ersetzte und kritische Hinweise farblich hob. Weniger Text, besser strukturiert, führt schneller zu sicheren Handgriffen.
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